Sehr geehrte Bewohner*innen, Angehörige, gesetzliche Vertreter*innen und Besucher*innen unserer Einrichtungen St. Peter-Stift und Von-Broichhausen-Stift

BESUCHSREGELUNGEN 
I.               In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die besonderen Schutzmaßnahmen der sog. „Bundesnotbremse“ nach § 28b IfSG gelten
Wann fallen Beschränkungen der Besucherzahl weg?
Wenn die jeweiligen Besucher*innen ebenso wie die Bewohner*innen
·       im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises sind und seit der letzten für die vollständige Schutzwirkung erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tagen vergangen sind oder
·       im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises sind, wobei die zugrundeliegende positive Labordiagnostik mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegen muss,
ist die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besucher nicht beschränkt (§ 28b Absatz 1 Satz 1 Ziff. 1 IfSG i.V.m. § 4 Absatz 1 SchutzAusnahmV).
Wo bleibt es bei Beschränkungen?
Wenn ein/e Besucher*in oder die Bewohner*in
·       nicht im Besitz eines auf sie/ihn ausgestellten Impfnachweises ist oder seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mindestens 14 Tagen vergangen sind oder
·       nicht im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises ist,
darf neben nachgewiesen geimpften oder genesenen Besucher*innen gleichzeitig nur ein/e Besucher*in empfangen werden, die/der nicht im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises ist und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung nicht mindestens 14 Tagen vergangen sind oder nicht im Besitz eines auf sie/ihn ausgestellten Genesenennachweises ist (§ 28b Absatz 1 Satz 1 Ziff. 1 IfSG i.V.m. § 4 Absatz 2 SchutzAusnahmV).
II.             In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen keine besonderen Schutzmaßnahmen der sog. „Bundesnotbremse“ nach § 28b IfSG gelten
Hier gelten keine Begrenzungen der Anzahl von Besucher*innen im privaten Bereich der Bewohner*innen. Jede/r Bewohner*in hat das Recht, täglich zeitlich unbeschränkt Besuch zu erhalten. Die Kontaktbeschränkungen des § 2 Abs. 2 der Coronaschutzverordnung gelten im öffentlichen Raum.
III.            Was gilt in ganz Nordrhein-Westfalen, sobald die Schutzausnahmeverordnung in Kraft getreten ist?
Besucher*innen, die über einen Genesenennachweis verfügen, wobei die zugrundeliegende positive Labordiagnostik mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegen muss oder seit mindestens 14 Tagen vollständig geimpft sind, sind gem. § 7 Abs. 1 SchutzAusnahmV mit Getesteten gleichzusetzen und können daher statt eines Testnachweises den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

HYGIENEMASSNAHMEN
Auch wenn der überwiegende Teil der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen mittlerweile über einen Impfschutz bei Covid-19 verfügen, so werden die Hygienemaßnahmen weiter beibehalten. Zum einen gelten für die Mitarbeiter*innen durch Verordnung des Bundesarbeitsministeriums in Verbindung mit den Vorgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft weiterhin sehr hohe Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Zum anderen führt jede Neuinfektion im Hause dazu, das wieder Mitarbeiter*innen in häusliche Quarantäne müssen und in den Einrichtungen fehlen.

Natürlich werden die in den letzten Wochen bereits praktizierten Gemeinschaftsveranstaltungen und die soziale Betreuung in kleineren Gruppen sowie die Einzelbetreuung durchgeführt. Hinzu kommen auch wieder größere Veranstaltungen in den Außenbereichen der Stifte, sofern die Witterung dies zulässt. Hieran können nahe Angehörige teilnehmen. Bei den Besuchszeiten gibt es wie bisher nur wenig Einschränkungen, so es die gesetzlichen Vorgaben weiter zulassen.

Da es bei allen Besucher*innen die Verpflichtung der sogenannten Kontaktnachverfolgung gibt, bitten Gesundheitsamt und Stiftung, sich an die Besuchszeiten zu halten: täglich von 9.45 bis 17.45 Uhr; die Mittagszeit 11.45 bis 13.30 Uhr ist zu beachten. Besuche außerhalb dieser Zeiten müssen spätestens einen Tag vorher am Empfang der Einrichtungen angemeldet werden. Ausnahmen von diesen Regelungen gelten weiterhin für den Fall der Sterbebegleitung und bei anderen sozial-/ ethischen Gründen.

Bewohner*innen
Die Bewohner*innen mit vollständigem Impfschutz können sich in der Einrichtung ohne Mund-Nasen-Schutz bewegen. Wir haben aber für unsere Einrichtungen festgelegt, dass in den Gemeinschaftsbereichen und bei bestimmten Veranstaltungen weiterhin eine FFP-2-Maske oder ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist, wenn keine medizinischen oder sonstige Gründe dagegen sprechen. Die Verpflichtung zu PoC- Schnelltestungen ist für Bewohner*innen aufgehoben. Wir bieten allerdings jederzeit freiwillige PoC- Schnelltests an. Eine Ausnahme bilden Bewohner*innen, die die Einrichtung verlassen. Hier ist weiterhin vorgeschrieben, dass unmittelbar bei Rückkehr in die Einrichtung und nach drei Tagen jeweils ein PoC- Schnelltest zu erfolgen hat. Da dieses organisatorisch in der beschriebenen Form kaum durchführbar ist, werden die PoC-Schnelltestungen bei diesen Bewohner*innen wie bisher jeweils am Montag-Mittwoch-Freitag durchgeführt.

Besucher*innen
Zu den Ausnahmen verweisen wir auf die oben aufgeführten Regelungen. 

Neben den weiterhin vorgeschriebenen 48-Stunden-PoC- Schnelltestungen für Besucher*innen gilt in der gesamten Einrichtung weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer FFP-2-Maske für alle Besucher*innen. Im Zimmer der Bewohner*innen kann allerdings von den Besucher*innen die FFP-2-Maske abgesetzt werden, wenn die Bewohner*innen über einen vollständigen Impfschutz verfügen.

Für Kinder und Jugendliche halten die Stifte bei Bedarf spezielle Schutzmasken vor. Bei Kindern ist auch ein einfacher Mund-Nasenschutz ausreichend, wenn keine geeigneten medizinischen Schutzmasken zur Verfügung stehen.

Die Stiftung bietet weiterhin die kostenlosen PoC-Schnelltestungen an. Die Einrichtungen stellen keine Selbsttests zur Verfügung. Es steht allerdings jedem/r Besucher*in frei, einen selbst mitgebrachten sogenannten Selbsttest zu verwenden. Dieser Selbsttest muss im Beisein unseres Testpersonals durchgeführt werden, damit die Stiftsleitung ihn akzeptieren kann. Insofern ist auch hier weiterhin eine Terminvereinbarung zu den PoC-Schnelltestterminen erforderlich.

Ausnahmen von diesen Regelungen gelten weiterhin für den Fall der Sterbebegleitung und bei anderen sozial-/ ethischen Gründen. Hierüber entscheidet die Einrichtungsleitung.

In diesem Rahmen bietet die Stiftung regelmäßigen Besucher*innen (u.a. Angehörige, Vertraute und Ehrenamtler*innen) kostenlose PoC-Schnelltestungen i.d.R. im Abstand von 48 Stunden an. Die PoC-Schnelltestungen können in beiden Häusern vorgenommen werden, Von-Broichhausen- wie St. Peter-Stift. Die Termine dazu werden in Zeitintervallen vergeben, so dass größere Ansammlungen von Personen vermieden werden. Die bisherige Terminregelung hat sich bewährt, bei Bedarf können im Einzelfall Termine zu anderen Uhrzeiten vereinbart werden. Die regelhaften Termine sind:

Von-Broichhausen-Stift:    
- montags von 16 bis 18.30 Uhr
- mittwochs von 14 bis 16 Uhr
- freitags von 14 bis 18.30 Uhr

St. Peter-Stift:
- mittwochs von 16 bis 18.30 Uhr
- montags und freitags von 13 bis 15.30 Uhr

Telefonische Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen zwingend erforderlich,  im Von-Broichhausen-Stift unter 02152- 2014550, im St. Peter-Stift unter 02152- 8980.
Geschultes Personal führt die Tests durch. Positive Testergebnisse müssen die Stifte dem Gesundheitsamt melden. Ein positiver PoC- Schnelltest oder Selbsttest muss durch einen sogenannten (Corona-) PCR-Test abgeklärt werden.


Corona Test- und Quarantäneverordnung
Corona Schutzverordnung
Corona Verfügung Einrichtungen
Formular Kurzscreening Besucher-Fragebogen
Bescheinigung_PoC-Schnelltest_St._Peter-Stift
Bescheinigung_PoC-Schnelltest_Von-Broichhausen-Stift
Infektionsschutzgesetz

Ihre


Jürgen Brockmeyer    
Vorstands-Vorsitzender    

 


    Julian Schrörs
    Vorstand